Berlin ist eine der interessantesten Städte in Europa, ständig wachsend, laut und mit urbanem Schick. Auf einer Stadtrundfahrt mit einem Taxi lassen sich die fantastischen Sehenswürdigkeiten gut abfahren.
Bebelplatz
An der Straße “Unter den Linden” entstand im 18. Jh. auf Anregung Friedrichs des Großen als neues städtebauliches und kulturelles Zentrum das “Forum Fridericianum” (heute: Bebelplatz) mit dem Opernhaus (Knobeldorff; 1741-43), dem Palais des Prinzen Heinrich (heute: Humboldt-Universität), der katholischen Kirche St. Hedwigs-Kathedrale, für die der König selbst einen am Pantheon in Rom (Italien) orientierten Entwurf vorlegte, und der alten Bibliothek, die einem Entwurf für die Wiener Hofburg folgte.
Im 19. Jh. wurde der Platz mit Standbildern preußischer Feldherren geschmückt; auf der Prachtstraße befindet sich das Reiterstandbild Friedrichs des Großen von Christian Daniel Rauch.
Brandenburger Tor
Das 1788-91 nach dem Vorbild der Propyläen der Akropolis in Athen von Carl Gotthard Langhans errichtete Tor ist eines der bekanntesten Bauwerke des deutschen Klassizismus. Dei von der Siegesgöttin Victoria gelenkte Quadriga (1793; Neuguss 1958) stammt von Gottfried Schadow. Das Brandenburger Tor – über 28 Jahre Symbol der deutschen Teilung – wurde am 22. 12. 1989 als Grenzübergang für Fußgänger zwischen Ost- und West-Berlin geöffnet.
Brecht-Haus
Das dreigeschossige, spätklassizistische Gebäude war der letzte Wohnsitz von Bertolt Brecht und Helene Weigel.
Dorotheenstädtischer Friedhof
Auf dem 1762 angelegten Friedhof sind neben den Schriftstellern Bertolt Brecht, Heinrich Mann und Arnold Zweig der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel und der Bildhauer Gottfried Schadow bestattet.
Fernsehturm
Der Fernsehturm (365 m, 1969) auf dem Alexanderplatz ist Mittelpunkt des modernen Stadtzentrums.
Französischer Dom
Neben der für aus Frankreich geflüchtete Hugenotten errichteten Kirche liegt das Hugenottenmuseum
Gedenkstätte Plötzensee
Das Mahnmal wurde zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur an der ehemaligen Hinrichtungssätte der Haftanstalt Plötzensee 1952 errichtet.
Hansaviertel
Das Hansaviertel ist eine für die “Interbau 1957″ (IBA) erstellte Mustersiedlung modernen Wohnens und Bauens. Zu den beteiligten Architekten gehören Alvar Aalto, Walter Gropius und Le Corbusier.
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Der “hohle Zahn”, wie die Kirche seit ihrer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg genannt wird, befindet sich im Zentrum der heutigen Innenstadt. Die Ruine des 1891-95 im neoromanischen Stil errichteten Sakralbaus wurde auf Wunsch der Bevölkerung als Mahnmal für den Frieden erhalten. Um dieses Wahrzeichen der Stadt gruppierte Egon Eiermann 1961-63 einen achteckigen Kirchenneubau mit Sakristei, Glockenturm und Kapelle.
Kurfürstendamm
Bereits 1880 wurde mit dem Ausbau des alten Reitweges der Hohenzollern zur Prachstraße begonnen. Heute ist der 3,5 km lange und 53 m breite Boulevard die bekannteste Vergnügungs- und Einkaufsstraße Berlins.

